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Einfach Musik hören und entspannen


Tempo bestimmt unser Leben: Leistungsdruck, Zeitnot, ständig wachsende Anforderungen im Beruf und im Privatleben. Stress ist allgegenwärtig und kann der Gesundheit schaden.
Es ist mittlerweise durch viele Studien belegt und unumstritten, dass bestimmte Musik gegen Stress hilft.

Wir wollen Ihnen helfen, dem Stress und der Hektik des Alltages zu entfliehen.

Unser abwechslungsreiches Programm aus den Bereichen Lounge, Chill Out, Smooth Jazz, aber auch Deephouse und Minimal ist eine Einladung zum Chillen und Relaxen.

Vorboten des Sommers: Blank & Jones mit „Milchbar Seaside Season 7“

Milchbar Seaside Season 7Piet Blank und Jaspa Jones aka Blank & Jones haben sich vor Jahren in Norderney verliebt – und in die dortige Milchbar, den Chillout-Treff der Insel. Für die Location schufen sie ihren gelassenen ›Milchbar-Sound‹, der nun in die siebte Saison geht. Blank & Jones sind zweimal im Jahr höchstpersönlich vor Ort in der Milchbar für ihre 10-stündigen Sunset-Sessions.

Mit der Compilation »Milchbar Seaside Season 7« gibt es nun wieder die Möglichkeit, die Seele überall dort baumeln zu lassen, wo es beliebt: im Garten, auf dem Balkon, auf dem Sofa. Milchbar-Feeling geht überall.

Wie immer stellen Blank & Jones für »Milchbar Seaside« Eigenproduktionen und spezielle Mixes anderer Künstler zusammen, so auch auf Ausgabe Nummer 7. Neben Songs von Kenneth Bager, Grandjean und Trumpet Thing gibt es eine unclubbed Version des Balearen-Klassikers »Need To Feel Loved« und vier neue Tracks der beiden DJs.

Mit »Milchbar Seaside Season 7« stellt sich unmittelbares Lounge-Feeling ein. Wer Norderney und die Milchbar kennt, der hat gleich noch salzige Luft in der Nase und Möwengeschrei in den Ohren. Eines ist jedoch ganz sicher: Blank & Jones sorgen zielsicher dafür, dass ihre Hörer runterkommen.

Wer die Seele baumeln lassen möchte, sollte »Milchbar Seaside Season 7« hören. Blank & Jones haben das beste Chillout-Rezept.

Müde nach dem Essen – Tipps gegen das Suppenkoma

Wenn Ihnen nach dem Mittagessen die Augen zu fallen und Sie sich nicht mehr richtig auf die Arbeit konzentrieren können, liegt das meistens nicht an zu wenig Schlaf, sondern daran, dass der Körper zum Verdauen viel Energie benötigt. Man spricht daher auch vom Suppenkoma. Und es ist gar nicht so einfach, sich dagegen zu wehren.

suppenkomaMillionen Menschen sitzen nach dem Mittagessen mit kleinen Augen am Schreibtisch und versuchen, sich mit mehreren Tassen Kaffee wach zu halten. Schließlich macht es keinen guten Eindruck, wenn der Chef reinschaut und man ein kleines Verdauungsschläfchen hält. Dabei ist das so genannte Suppenkoma nichts anderes, als das Verlangen des Körpers nach einer kurzen Pause, in der er sich mit anderen Dingen beschäftigen kann.

So entsteht das Suppenkoma

Dass man nach dem Mittagessen müde ist, ist auch ganz normal. Denn nach dem Essen braucht der Körper für die Verdauung viel Energie. Zudem braucht er Blut uns Sauerstoff, dass dann im Gehirn fehlt. Entsprechend sinken Konzentrationsvermögen und auch das Denken fällt uns schwer. Je mehr und je fettiger wir essen, desto mehr Energie braucht unser Organismus für die Verdauung. Zudem ist es auch ganz normal, dass der Körper nach mehreren Stunden Arbeit eine Pause braucht. Diese Pause fällt ungefähr auch in die Zeit nach dem Mittagessen, sodass wir aus gleich zwei verschiedenen Gründen müde werden.

Was hilft

Am besten würde es helfen, dem Körper das zu geben, wonach er verlangt. Also einem kurzen Schläfchen, auch Powernap genannt. 20 Minuten Schlaf reichen, um den Körper wieder mit frischer Energie zu versorgen. Dann ist auch das schwerste Suppenkoma überwunden. Viel länger als 20 Minuten sollten es dann aber auch nicht sein, da der Körper sonst in die Tiefschlafphase fällt. Und wenn das passiert, wird man zumindest an diesem Arbeitstag nicht mehr so richtig wach. Statt einem kleinen Schläfchen kann man auch einen kurzen Spaziergang machen. Die Bewegung und die frische Luft hilft unserem Körper bei der Verdauung und gibt einem neue Energie.

Wie kann man es verhindern

Da viele Chefs noch nicht erkannt haben, wie gesund ein Powernap ist, ist das Mittagsschläfchen in den meisten Büros nicht gern gesehen. Und man möchte dem Chef auch nicht erklären, warum man während der Arbeitszeit ein kurzes Nickerchen gehalten hat. Insofern ist es oft besser, erst gar nicht in das Suppenkoma zu fallen.

Das würde zwar gehen, wenn man gar nichts isst, aber dazu kann man keinem raten. Denn der Körper braucht ja Energie, um zu funktionieren. Daher ist es besser, auf deftige Gerichte wie Schnitzel oder Currywurst zu verzichten und lieber etwas leichtes wie einen Salat oder eine Suppe zu essen. Besser ist in jedem Fall etwas Leichtes, das nicht so schwer im Magen liegt. Dann braucht der Organismus für die Verdauung weniger Energie, die einem dafür für den Job zur Verfügung steht.

Koffein hilft bei chronischem Stress

Kaffee macht nicht nur wach und verbessert die Konzentration, allem Anschein nach soll er sogar gegen Stress und all seine negativen Folgen helfen. Das behaupten zumindest Bonner Wissenschaftler.

KaffeeKoffein kann die Folgen von chronischem Stress lindern: Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt, dass der Wirkstoff über eine Blockade des Adenosinrezeptors „A2A“ wirkt. Synthetische Substanzen mit koffeinartiger Wirkung führten bei erwachsenen Mäusen, die unter Stresssymptomen litten, zu einer Besserung der Beschwerden: Sie schnitten bei Gedächtnistests besser ab und depressive Symptome milderten sich im Vergleich zu unbehandelten Tieren. Die Ergebnisse werden nun in den “Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America” (PNAS) vorgestellt.

Chronischer Stress macht bekanntlich krank: Wer sich dauerhaft mit Kollegen herumärgert, im Schlaf häufig gestört wird oder vom Chef eine kurzfristige Deadline nach der anderen vorgesetzt bekommt, wird allmählich schlecht gelaunt oder sogar depressiv, kann sich nicht mehr richtig konzentrieren oder leidet zunehmend unter Ängsten. Koffein kann diese gefährliche Stressspirale durchbrechen oder ihr sogar vorbeugen. Das hat ein internationales Forscherteam unter Federführung der portugiesischen Universität Coimbra unter Beteiligung der Bonner Universität herausgefunden.

Die Wissenschaftler behandelten Mäuse, die mehrere Wochen unter Stresssymptomen litten, mit Koffein oder einem synthetischen Wirkstoff, der – ähnlich wie das Koffein, aber viel stärker und mit hoher Spezifität – Adenosin-A2A-Rezeptoren blockiert. Die Tiere nahmen die Substanzen mit dem Trinkwasser oder mit der Nahrung auf. Daraufhin besserten sich die Stresssymptome: Die Nager lösten sich aus ihrer depressiven Erstarrung, waren weniger ängstlich, schnitten bei Gedächtnistests besser ab als die unbehandelte Kontrollgruppe und zeigten auch im Hirnstoffwechsel eine Normalisierung der Botenstoffe und Gehirnzellen.

Adenosinrezeptor „A2A“ ist für Stresssymptome verantwortlich

Wie die portugiesischen Forscher mit ihren Kollegen aus Brasilien, Oman, USA und der Universität Bonn zeigen konnten, wird bei Stress der Adenosinrezeptor „A2A“ im Gehirn hochreguliert und führt dann zu den entsprechenden Symptomen. Die Rezeptoren stellen Proteine dar, an die ganz bestimmte Signalmoleküle binden und dadurch Signalprozesse im Inneren der lebenden Zelle auslösen können.

„Wurde in den Mäusen das Gen, das den Rezeptor A2A codiert, stumm geschaltet oder wurde der Rezeptor durch Koffein oder spezifische A2A-Hemmer blockiert, dann klangen die Beschwerden durch den anhaltenden Stress ab“, sagt Prof. Dr. Christa E. Müller vom Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn. Insbesondere verbesserte sich durch die Koffeingaben wieder die Gedächtnisleistung der Tiere. Prof. Müller hatte in einer vorangegangenen Studie bereits gezeigt, dass sich Koffein auch positiv auf die Tau-Ablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit auswirkt, die letztlich zu den fortschreitenden Gedächtniseinbußen bei dieser Erkrankung führen.

Forscher der Universität Bonn entwickelten synthetische Wirkstoffe

KaffeeDas Team der Pharmazeutin der Universität Bonn hat für die aktuelle Stress-Studie die Synthese der Wirkstoffe entwickelt und in größeren Mengen für die Experimente hergestellt. „Die Substanz ist dem Koffein sehr ähnlich, hat aber weniger Nebenwirkungen. Sie blockiert ausschließlich die A2A-Rezeptoren und wirkt deutlich stärker als das Koffein“, berichtet Prof. Müller. Der Wirkstoff wurde den Mäusen nicht in großen Mengen verabreicht, sondern entfaltete schon in geringerer Dosierung seinen Effekt.

Intuitiv nutzen viele Menschen die Adenosinrezeptoren blockierende Wirkung von Koffein: „Die Erfahrung zeigt: Wer unter Stress steht, trinkt meist mehr Kaffee oder Tee. Weil in beiden Getränken Koffein enthalten ist, handelt es sich dabei um so etwas wie eine Eigenbehandlung der Betroffenen“, sagt Prof. Müller. Der Koffeingenuss in höherer Dosierung sei zwar auch mit Nebenwirkungen verbunden, aber gegen ein paar Tassen Kaffee oder Tee täglich sei für ansonsten gesunde Personen nichts einzuwenden.

Ansatzpunkt für neue Therapien

Beim Koffein könne es sich um einen sehr interessanten Ansatzpunkt für die Entwicklung neuartiger Stresstherapien handeln, blickt die Pharmazeutin der Universität Bonn in die Zukunft. Inwieweit die Substanz zur Behandlung der Folgen von größerem Stress beim Menschen – etwa von der Verbesserung der Gedächtnisleistung bis hin zur Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen – hilfreich sein könnte, müssten jedoch erst noch klinische Studien erweisen.

Johannes Seiler Dezernat 8 – Hochschulkommunikation
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Quelle

Musik-Empfehlung: Al Rea – Farbtöne

Al Rea ist mehr als nur ein Musiker und Produzent. Er ist ein Künstler, der mit seiner Musik außergewöhnliche Klangwelten schafft, in denen sich Reas Träume und Hoffnungen musikalisch wiederfinden. Seit seiner Kindheit ist Musik eine seiner größten Leidenschaften. Im Alter von 6 Jahren machte Al Rea, dessen bürgerlicher Name Lutz Aulich ist, seine ersten Schritte in die Welt der Musik. Er lernte zunächst das Spielen von Trompete und später von Gitarre und Klavier.

Musikalisch inspiriert von Elektro-Klassikern wie Tangerine Dream und Jean-Michel Jarre sowie Soundvisionären wie Christopher von Deylen (Schiller), aber auch DJs und Produzenten wie Armin van Buuren oder Andre Tanneberger (ATB) geht Al Rea immer neue Wege und ist stets auf der Suche nach neuen Ideen. Anderen Musikrichtungen begegnet Al Rea mit offenen Ohren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bei Rea Einflüsse aus den Bereichen Smooth Jazz, Chill Out und Lounge, aber auch Electro, House und Trance zu einem eigenen Klangkosmos verdichten.

Eigentlich liegt das Hauptaugenmerk von Al Rea auf der Schaffung hochwertiger Produktionsmusik für TV-, Film-, Image- und Werbevideos. Im Laufe der Jahre fanden seine Arbeiten in verschiedenen Großprojekten auf der ganzen Welt Verwendung – so wurde Reas Musik u.a. für Werbe- und Imagefilme namenhafter Unternehmen wie Adidas, Red Bull oder Renault eingesetzt.

Doch Al Reas Musik ist auch für den reinen Hörgenuss gedacht. So hielt die Musik seines Debutalbums „Visions of Love“ Einzug in das Planetarium Hamburg, in dem sich die Gäste zu entspannender Musik auf eine Reise durch den Kosmos, gesteuert von den eigenen Träumen und Fantasien, begeben dürfen.

Das aktuelle Album „Farbtöne“ knüpft an Reas Erstlingswerk an. Wieder ist es ein Mix aus smoothen, jazzigen Melodien, entspannenden, sphärischen Klängen, aber auch fetten, tiefen Beats. Doch die Musik hat sich entwickelt. Die luftige Atmosphäre der 14 Tracks wirkt entspannend auf die gestresste Seele, während der Körper kopfüber in ästhetische Midtempo-Grooves eintaucht. Was rein instrumental und fast schon als sanfter Chillout beginnt, entwickelt sich nach und nach immer elektronischer und intensiver. So wie ein Maler seine Farben zu einem Gemälde komponiert, variiert Rea die Töne seiner Musik zu einer stimmigen Synthesizer-Performance.