Mehr Urlaub in 2016 dank Brückentagen

relaxation-techniquesMehr Urlaub für weniger Urlaubstage. Wer seinen Urlaub schlau legt, bekommt, mehr Möglichkeiten, ein paar freie Tage am Stück zu genießen. Wir verraten, welche Tage Sie sich schon frühzeitig als Urlaubstage reservieren sollten.

Ein paar Tage frei zum Wegfahren und Entspannen, helfen der gestressten Arbeiterseele. Leider sind die Urlaubstage knapp. Daher sollte man schon früh planen, wann man sie am besten verwenden sollte.

Wer in Bayern (BY), Baden-Württemberg (BW) oder Sachsen-Anhalt (ST) lebt, kann schon einmal mit zwei Urlaubstagen am 7. und 8. Januar seinen Feiertag am Dreikönigstag noch bis zum Wochenende verlängern.

Spannender wird es zu Ostern, das 2016 schon sehr früh im Jahr liegt. Karfreitag liegt am 25. März, Ostermontag am 28. März. Wer hier länger in die Ferien fahren will, kann mit acht Urlaubstagen zwei Wochen freinehmen.

Pech haben wir am Tag der Arbeit. Der 1. Mai fällt auf einen Sonntag. Insofern freeuen sich hier nur die Arbeitgeber.

Aufpassen muss man an den Donnerstagsfeiertagen Christi Himmelfahrt (5. Mai) und Fronleichnam (26. Mai), was in BW, BY, Hessen (HE), NRW, Rheinland-Pfalz (RP) und dem Saarland (SL) ein Feiertag ist. Mit einem Urlaubstag am Brückentag kann man hier schon am Mittwoch nach dem Feierabend in den Kurzurlaub gehen.

Zwischen den Donnerstagsfeiertagen liegt noch Pfingsten. Wer hier länger in die Ferien fahren will, sollte seinen Urlaub auf die Tage nach Pfingstmontag (16. Mai) legen.

Glück haben die Bayern und Saarländer. Denn Mariä Himmelfahrt fällt 2016 auf einen Montag (15. August). Dadurch ist das Wochenende automatisch um einen Tag verlängert.

Der nächste bundesweite Feiertag ist der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober. Unser Nationalfeiertag fällt 2016 auf einen Montag, wodurch auch hier das Wochenende automatisch um einen Tag verlängert ist.

In den östlichen Bundesländern wird am 31.10. der Reformationstag gefeiert. Auch dieser Feiertag fällt auf einen Montag, wodurch sich die Angestellten über ein langes Wochenende freuen können.

In BW, BY, NW, RP und SL wird dagegen am 1. November Allerheiligen gefeiert. Wer sein Wochenende bis Dienstag ausdehnen will, sollte daher schnell für den 31.10. Urlaub einreichen.

An Weihnachten wird uns dafür ein Feiertag geklaut. Der Heiligabend fällt auf einen Samstag, der 1. Weihnachtsfeiertag auf einen Sonntag. Wer also über die Festtage wegfahren will, muss mindestens einen Tag mehr Urlaub investieren.

Jens Buchert – Elevation

elevation_frontcoverMit dem neuen Album „Elevation“ transportiert Jens Buchert den Hörer in ungeahnte Sphären der Lounge Music. Das mag zunächst gewagt sein und könnte den einen oder anderen Chillout-Fan irritieren. Für Hörer, die allerdings das Besondere mögen, ist die CD eine Einladung.

Vielleicht wäre es von Vorteil, wenn man die Musik von Jens Buchert kennt. Das erleichtert dann immens den Zugang zu dieser prätentiösen Electronica. Sie erfindet sich immer wieder neu, selbst wenn das bewährte Fundament aus geilen Beats und warmen Soundscapes konsequent durchgezogen wird.

Jens Buchert versteht die Kunst der Melange aufs Beste. Entzückend, wie er zum Beispiel in „Luna“ den sphärischen Gesang einer Gastsängerin mit modernen Grooves vermischt.

Überhaupt, das ganze Werk klingt nach Freestyle-Electronic für verwöhnte Ohren. Reifer und intensiver denn je. Charmant, wie er in „Hallou“ die Riffs von Lou Reeds „Walk on the Wild Side“ in seinen eigenen Klangkosmos transferiert.

Seit dem 02. Januar 2016 ist dieses großartige Album beim Amazon als Download verfügbar.

Elevation

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Autor: Will Lücken

Lassen Sie Ihr inneres Kind glücklich sein

children3Die Suche nach dem Glück fängt bei Ihnen selbst an. Keine materiellen Dinge werden Sie mit tiefem Glück erfüllen, daher müssen Sie es in sich selbst suchen und finden. Soweit so gut, aber wie geht denn das?

Neben anderen Faktoren spielt die Offenheit gegenüber neuen oder auch alten Dingen eine große Rolle. Wie oft lachen Sie in der Öffentlichkeit wenn Ihnen danach ist und wie oft unterdrücken Sie es, weil Sie nicht schief angeschaut werden möchten? Wie oft springen Sie wie ein Kind durch die Wiese wenn Ihnen danach ist und wie oft hindert Sie die erwachsene Seite in Ihnen daran? Wir haben alle gelernt, dass es eine Zeit gibt in der wir erwachsen werden müssen und uns nicht mehr wie ein Kind verhalten sollen. Dass das aber nur teilweise stimmt sagt uns keiner. Denn damit verlieren wir einwenig den Bezug zu uns selbst. Irgendwie sind wir uns fremd. Das nehmen wir aber ohne zu Fragen hin, denn das gehört zum erwachsen werden dazu, jedoch eigentlich nicht in diesem Ausmaß.

Glück kommt selten allein …

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Ihr inneres Kind ist für Ihr Glück sehr wichtig. Wir haben alle ein kleines Kind in uns, dass lachen und unbeschwert leben möchte. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten ermahnen uns aber immer wieder uns “richtig” zu benehmen. Was ist aber richtig und was ist falsch? Richtig oder falsch ist eine Frage der Wahrnehmung und ein Resultat dessen, was uns als Kind gelehrt wurde. Wenn es Sie glücklich macht, in der U-Bahn zu Lachen, weil Sie sich an etwas erinnern, dann machen Sie es und hindern Sie sich nicht selbst daran. Dazu gehört auch eine Portion Selbstbewusstsein, aber das lässt sich aufbauen und erlernen. Für den Anfang reicht es, wenn Sie sich zumindest einmal in der Woche einen Abend gönnen, an dem Sie Ihr inneres Kind strahlen lassen. Machen Sie etwas, dass Ihnen als Kind Freude bereitet hat. Das kann von auf einem Trampolin hüpfen bis zu mit Fingerfarben malen sein. Wenn Sie Ihre kindliche, junge Seite akzeptieren und glücklich machen, wird sich auch Ihre Wahrnehmung verändern. Vielleicht fangen Sie an, in jedem Menschen das innere Kind anzulächeln und merken wie gut sich das anfühlen kann.

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Schauen Sie sich Kinder an und überlegen Sie warum sie glücklich sind. Sie können viel von ihnen lernen. Sie denken nicht darüber nach, was andere über sie denken könnten. Sie wissen, das manche Vorhaben scheitern werden, machen sie aber trotzdem, weil es ihnen Freude bereitet, es einfach zu tun. Sie sind so unbeschwert und voller Liebe, sorgen sich nicht und genießen das Leben. Wecken Sie das Kind in Ihnen wieder auf und genießen Sie es einfach, mal wieder von ganzem Herzen zu Lachen!

Bilder: flickr.com über J Jackson Foto,  kimros und Fionn Kidney

Frohe Weihnachten

„Das beste Mittel, jden Tag zu beginnen, ist:
Beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tage eine Freude machen kann.“
Friedrich Nitzsche

WeihnachtenDas Team vom Downbeat Radio wünscht allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Programm nicht nur zur Weihnachtszeit eine Freude machen.

Die Heilkraft von Tee

Der Herbst beehrt uns wieder. Die Tage werden kälter und kürzer. Auch, wenn es meistens kalt und nass ist, so ist der Herbst eine gemütliche Zeit. Und Herbstzeit ist Teezeit. Machen Sie es sich also mit einer warmen Tasse Tee gemütlich und genießen Sie die Heilkraft von Tee.

 

 

Johanniskrauttee
Das Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und wird als Präparat bei Depressionen und Burnout eingesetzt. Als Tee verschafft es Abhilfe bei Nervosität und Schlafstörungen. Das Kraut wirkt auf das zentrale Nervensystem und sorgt für eine Zunahme der Glücks-Botenstoffe Serotonin und Dopamin.

Kamillentee
Der Kamillentee beruhigt Magen und Darm und wird als bewährtes Hausmittel bei diesbezüglichen Beschwerden verwendet. Er wirkt entzündungshemmend und krampflösend. Für den Aufguss werden meist Blüten, Kraut und Samen der Kamille verwendet. In Italien gilt „Camomilla setacciata“ als beruhigend – eine Teespezialität bei der die gelben Röhrenblüten der Kamille aufgegossen werden. Der Tee wird nach dem Essen und vor dem Schlafen getrunken.

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Brennnesseltee
Ein Aufguss aus Brennnesselblättern wirkt harntreibend und entzündungshemmend. Die Brennnessel ist sehr eisenhaltig und liefert bis zu viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak.

Pfefferminztee
Viele Menschen trinken Pfefferminztee ohne gesundheitlichen Bedarf. Wer dadurch keine Beschwerden hat, kann dies auch weiterhin tun. Seine Heilwirkung ist allerdings relativ stark und lindert krampfartige Magen-Darmbeschwerden. Auch bei Schmerzen und Krämpfen der Gallenblase und Gallenwege sowie bei Darmkoliken und Reizdarmsyndrom wirkt der Pfefferminztee beruhigend. Er lindert Übelkeit und Brechreiz und fördert die Produktion von Gallensaft. Sein Hauptbestandteil ist Menthol.

Baldriantee
Baldrian wirkt beruhigend und hilft bei Nervosität und Schlafstörungen. Der Tee wird aus der Wurzel zubereitet und hilft bei Nervosität, Einfschlafstörungen, Angst und Unruhezuständen. Für eine Tasse Baldriantee nimmt man einen Teelöffel der Wurzel. Am Tag sollten nicht mehr als drei bis vier Tassen getrunken werden, da eine zu hohe Dosis zu einem leichten Rauschzustand mit verstärkten Sinneseindrücken führen kann.

Bild: Jess, A Girl With Tea

Das Buch der hundert Vergnügen

41839865z„Die besten Dinge im Leben sind kostenlos.“ Oder müssen wir für unser Vergnügen etwa doch eine Menge Geld hinlegen?

Das Buch der hundert Vergnügen beantwortet diese Frage auf eine humor- und genussvolle Art und Weise.

Seit rund zweihundert Jahren sind wir im Westen von der fixen Idee besessen, dass Spaß eine teure Sache sei. Wir arbeiten bis zur Erschöpfung, meist in ungeliebten Berufen, um Geld zu verdienen, damit wir Dinge tun oder kaufen können, die uns Spaß machen. Natürlich ist das nichts als ein enttäuschender Irrtum.

Das originell illustrierte Buch der hundert Vergnügungen hilft uns, auf elegante Weise dem Gedränge und Gehetze der Welt des angestrengten Schuftens und Shoppens zu entgehen und stattdessen in eine Welt der Freiheit einzutreten.

Wenn wir im Sommer unter den Bäumen im Park ein Nickerchen machen oder am Strand einen Stein über das Wasser hüpfen lassen, wenn wir ohne Ziel durch die Stadt schlendern, wenn wir im Regen spazieren gehen, wenn wir auf dem Klo sitzend unseren Gedanken nachhängen, dann beanspruchen wir damit unser Recht darauf, so zu leben, wie wir wollen. Das Buch der hundert Vergnügungen ist eine charmante Kapitalismuskritik und das perfekte Geschenk für jeden Müßiggänger.

„In einhundert hingetupften Kapitelchen treten Hodgkinson und Dan Kieran den beweis an, dass die besten Dinge im Leben tatsächlich kostenlos zu haben sind.“ DIE WELT

Vielleicht das beste Buch, das wir in diesem Sommer lesen können.

Das Buch der hundert Vergnügungen (insel taschenbuch)

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Erwachsenenstudie: Adipositas und Bluthochdruck auf dem Vormarsch

BlutdruckmessungWir reden viel über moderne Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Schlafstörungen. Wie viele Menschen generell und wie stark sie betroffen sind, wollten Forscher der Uni Leipzig herausfinden und haben dafür eine umfangreiche Studie ins Leben gerufen. Jetzt wurden die ersten Ergebnisse veröffenticht.

Pressemitteilung (gekürzt)

Im Dezember 2014 begrüßte das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) der Universität Leipzig seinen 10.000. Teilnehmer bei der Erwachsenenstudie. Danach begann die Datenauswertung. Am Donnerstag stellte das Projektteam unter Leitung von Prof. Markus Löffler ausgewählte Ergebnisse der Öffentlichkeit vor.

Das Projekt ist eines der größten der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. „Die Resonanz und Teilnahmebereitschaft der Leipziger Bevölkerung war überwältigend“, meint PD Dr. Kerstin Wirkner. Sie leitet die LIFE-ADULT-Studienambulanz.

Adipositas

Bereits in der Zwischenauswertung 2013 berichteten die Forscher, dass Adipositas und Bluthochdruck auf dem Vormarsch sind. Insbesondere mit höherem Alter wächst der Anteil an übergewichtigen Personen. Besorgnis erregend ist jedoch, dass dieser Trend zunehmend bei den jüngeren Altersgruppen zu finden ist. Bereits acht Prozent der unter 40-jährigen Studienteilnehmer weisen einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 auf.

Essverhalten

Erstmals überhaupt wurde in einem so großem Rahmen wie der LIFE-Studie das Essverhalten der Teilnehmer untersucht. Die Auswertung der Daten zeigt, dass bei sechs Prozent der Probanden das Essverhaltens stark gestört ist. Dies äußert sich beispielsweise in vermehrtem Essen bei Angst, Anspannung oder in Gesellschaft. Über 28 Prozent der Probanden kontrollieren ihr Essverhalten bewusst. „Diese Kontrolle ist nicht unbedingt negativ zu sehen. Es handelt sich eher um das Bemühen, Übergewicht zu vermeiden“, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Antje Löffler. Als schwierig zu kontrollieren wird von vielen Studienteilnehmern das Verlangen nach Süßem betrachtet, von dem sowohl 30 Prozent der Männer als auch 47 Prozent der Frauen berichten.
Blutdruck und kardiovaskuläre Risiken

Bluthochdruck

Ein bedeutendes Gesundheitsproblem stellt der Bluthochdruck dar. 56 Prozent der Männer und 45 Prozent der Frauen in der ADULT-Studie sind betroffen. Unter den 70- bis 79-Jährigen haben mehr als 75 Prozent einen behandlungsbedürftigen Bluthochdruck. Hochgerechnet auf die Leipziger Erwachsenenbevölkerung wird die Prävalenz für Männer auf 38 Prozent und für Frauen auf 32 Prozent geschätzt. Bluthochdruck ist die häufigste Indikation für medikamentöse Behandlung in Leipzig. Hoher Blutdruck trägt wesentlich zu einem hohen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bei.

Schlaf

Schlafstörungen sind häufig und belasten das Wohlbefinden. Knapp 40 Prozent der LIFE-Teilnehmer beklagen eine subjektiv schlechte Schlafqualität. In fast zehn Prozent der Fälle werden Schlafprobleme berichtet, die als klinisch relevant zu bewerten sind. Frauen sind stärker betroffen als Männer. Männer haben im Tagesdurchschnitt eine Netto-Schlafdauer von etwa 6 Stunden 30 Minuten und Frauen von ungefähr 6 Stunden 50 Minuten bei jeweils großen individuellen Unterschieden. Ein wichtiger Parameter ist die Schlafeffizienz (Anteil der schlafend verbrachten Zeit an der gesamten Bettzeit). „Bei über 35 Prozent der Probanden fand sich eine geringe Schlafeffizienz von weniger als 80 Prozent, was für das Vorliegen von Schlafstörungen spricht. Bei über 12 Prozent ergab sich eine sehr hohe Schlafeffizienz von über 90 Prozent, was auf Erschöpfung und Übermüdung hinweist“, erklärt Sander.

Depression – Soziale Isolation

Erwartungsgemäß fielen die Ergebnisse zur Häufigkeit depressiver Symptome aus. So deuten die Ergebnisse an, dass 6,4 Prozent aller Leipziger zwischen 18 und 79 Jahren depressive Symptome aufweisen, wobei hier Frauen mit 8,3 Prozent nahezu doppelt so häufig betroffen sind wie Männer mit 4,5 Prozent. „Auffällig war bei unseren Auswertungen, dass die Häufigkeit depressiver Symptome stark vom sozioökonomischen Status abhängt. Neu für uns ist ein enger Zusammenhang mit der sozialen Isolation, sagt Psychologe PD Dr. Tobias Luck. Dabei untersuchten die Forscher unter Leitung von Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller, wie viel Kontakt die Probanden zu Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn pflegen oder ob es Vertraute gibt, die sie um Hilfe bitten können. Soziale Isolation stellt einen Risikofaktor für unser psychisches Wohlbefinden und unsere Gesundheit dar. Wie die Ergebnisse von LIFE zeigen, wiesen insgesamt 13 Prozent der Erwachsenbevölkerung ein erhöhtes Risiko für soziale Isolation auf. „Spannend war hier zu beobachten, dass sich das Verhältnis Männer – Frauen im Vergleich zur Depression umkehrt. Das heißt, dass Männer mit 14,6 Prozent häufiger von sozialer Isolation betroffen waren als Frauen mit 11,6 Prozent“, erklärt Riedel-Heller. Analog zur depressiven Symptomatik zeigten allerdings auch hier Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status das höchste Risiko für eine soziale Isolation (21,1 Prozent vs. 7,8 Prozent bei Menschen mit hohem Status).

Kognitive Leistungsfähigkeit und Neurodegeneration

Bestätigt wurden frühere vorläufige Ergebnisse bezüglich der kognitiven Leistungsfähigkeit. Diese erfasst mehrere Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache und Orientierung. Diese Fähigkeiten nehmen mit zunehmenden Alter im Mittel ab, aber mit erheblichen Unterschieden zwischen den Probanden. Unter den Teilnehmern hatte jeder Zweite das Gefühl, dass sich das eigene Gedächtnis verschlechtern würde. „Nicht jeder, der sich selbst ein schlechtes Gedächtnis bescheinigt, hat allerdings auch gleich ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken“, erklärt Psychologin Dr. Francisca Then. Nur bei jedem fünften Probanden (20,3 Prozent) über 60 Jahre konnten die Wissenschaftler eine sogenannte leichte neurokognitive Störung ermitteln, die mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Demenz einhergeht.

Susann Huster Pressestelle
Universität Leipzig