Umstellung – Sport im Herbst und Winter

Sport im HerbstSeitdem die Uhr von Sommer- auf Winterzeit umgestellt wurde, schaffen es viele gar nicht mehr, sich zum Sport zu motivieren. Schließlich ist es früh dunkel und es wird nass und kalt. Einige kleine Tipps können Ihnen dabei helfen, auch beim Sport den Wechsel von Sommer- auf Winterzeit zu schaffen.

Zugegeben ist es draußen nicht sonderlich einladend, wenn es schon um fünf Uhr dunkel wird und das Thermometer nicht mehr in den zweistelligen Bereich klettert. Wer ohnehin schon Probleme hat, sich zum Sport zu motivieren, wird spätestens ab November kaum noch die Energie aufbringen,  nach Feierabend die Sportschuhe aus dem Schrank zu holen. Dabei ist gerade im Herbst und Winter, wenn wir die meiste Zeit in gut beheizten Räumen verbringen, Sport an der frischen Luft enorm wichtig, um den Körper mit frischer Energie und Sauerstoff zu versorgen und die Muskeln zu aktivieren.

Den richtigen Sport finden

Bewegung ist wichtig, die Sportart dagegen spielt keine Rolle, sofern es natürlich keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt. Insofern muss man sich im Winter die Frage stellen, welchen Sport findet man gut, das ist der erste wichtige Schritt, Motivation zu finden. Denn wenn man beispielsweise im Sommer nur hin und wieder zum Joggen geht, wird man im November bei fünf Grad und Nieselregen kaum die Laufschuhe schnüren. Treibt man gerne einen Sport, fällt auch die Motivation leichter. Überlegen Sie sich also nicht, welcher Sport der gesündeste oder theoretisch beste ist, sondern welchen Sport Sie am liebsten ausüben. Da fällt auch die Motivation leichter, wenn es Spaß macht und man sich nicht dazu quälen muss.

Organisation

Einige Sportarten wie Schwimmen oder Laufen haben ebenso wie das Fitnessstudio den Vorteil, dass man selbst bestimmen kann, wann man zum Sport geht. Darin liegt aber auch eine große Gefahr. „Ich kann ja immer gehen“, ist ein Hauptgrund, warum man am Ende des Tages doch nicht gegangen ist. Packen Sie Ihre Sportsachen ins Auto und fahren Sie auf dem Hin- oder Rückweg zum Sport. So vermeiden Sie die Gefahr, nach Feierabend auf der Couch zu versacken und keine Motivation mehr zu finden. Am besten Tragen Sie Ihr Training als Termin in den Terminkalender ein. So haben Sie eine verpflichtende Verabredung mit sich zum Sport.

Kurse

Treiben Sie gerne Sport in der Gruppe? Das hat einen großen Vorteil. Denn wenn man einen festen Trainingstermin hat, kann man seine Zeit nicht selbst einteilen. Ein fester Zeitpunkt hilft Ihnen dabei, Sport als verpflichtenden Punkt in Ihrem Tag zu sehen und keine Ausreden zu suchen, nicht hin zu gehen. Auch hier ist es egal, ob Sie sich mit Freunden zum Kicken treffen oder zum Thai Bo ins Fitnessstudio gehen.

Ausrüstung

Eine alte (und zugegeben etwas abgedroschene) Weisheit lautet, dass es kein schlechtes Wetter gibt, nur schlechte Kleidung. Natürlich gibt es auch schlechtes Wetter, aber achten Sie auf hochwertige Funktionskleidung, wenn Sie draußen Sport treiben. Diese hält warm, transportiert Schweiß vom Körper weg und saugt sich nicht voll. Schließlich macht Sport mehr Spaß wenn man weniger friert. In der Dunkelheit sind Reflektoren wichtig, um beim Laufen oder Radfahren von Autos gesehen zu werden. So vermeiden Sie Unfälle.

Belohnungen sind OK

Ein Anreiz für viele, Sport zu treiben, ist die anschließende Belohnung. Allerdings ist es nicht gerade sinnvoll, beim Laufen 300 Kilokalorien zu verbrennen und sich anschließend mit 500 kcal in Form von Schokolade zu belohnen. Suchen Sie sich daher besser andere Möglichkeiten, sich zu belohnen. Ein Besuch in der Sauna, ein heißes Bad, ein gemütlicher Abend mit einem guten Buch oder ein neues Paar Schuhe sind ebenso gute Möglichkeiten sich zu sagen „das habe ich mir verdient.“

Motivation von außen

Trotz widriger Bedingungen zum Sport gegangen zu sein, dürfte Sie schon innerlich zufriedenstellen. Sie dürfen dann auch gerne stolz auf sich sein. Wenn Sie nicht gerade der Supersportler sind, können Sie ansonsten auch Ihre Freunde und Familie als Motivatoren mit ins Boot holen. Es spricht nichts dagegen, in den Sozialen Netzwerken die sportlichen Aktivitäten zu posten. Solange es nicht überhand nimmt. Jeder freut sich über ein „Like“. Und wenn man dann auch von außen die Anerkennung bekommt, dass man bei vier Grad und Dunkelheit noch eine Stunde Joggen war, sollte das Motivation für die nächste Trainingseinheit geben.

Warum Sport wichtig ist

Gerade im Winter werden wir oft krank. Das liegt unter anderem daran, dass wir viel drinnen sind und trockene Heizungsluft atmen. Dadurch trocknen auch die Schleimhäute aus und Erreger können sich schneller vermehren. Ohne frischen Sauerstoff fehlt unserem Körper wichtige Energie. Und auch das Immunsystem ist ohne Bewegung und Sauerstoff geschwächt. Insofern lohnt es sich gleich mehrfach, auch in den dunklen Monaten Sport zu treiben.

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